Spezialkräfte rücken in Aue wegen verstrahlter Steine an
Ein Behälter mit verstrahlten Steinen hat in Aue für einen Großeinsatz der Polizei und der Feuerwehr gesorgt. Ein 30-jähriger Mann hatte in einer Mietgarage den Behälter gefunden, der mit der Kennzeichnung "radioaktive Stoffe" versehen war. Eine Spezialeinheit für Strahlenschutz rückte an, im Umkreis von 50 Metern wurde abgesperrt und die umstehenden Menschen auf Strahlenbelastung untersucht. Wie sich aus den Messungen an den Steinen selbt ergab, war eine leichte Strahlung festzustellen, die aber nicht gesundheitsgefährdend ist.
Die Polizei geht davon aus, dass der Behälter dem Vorbesitzer der Mietgarage gehört. Der Besitz solcher leicht radioaktiver Mineralien stehe nicht unter Strafe, erklärte ein Polizeisprecher. Viele Mineralien seien von Natur aus leicht strahlend.