Staatsstraßen im Erzgebirge verfallen immer mehr

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Die Staatsstraßen im Erzgebirgskreis befinden sich an vielen Stellen in einem desolaten Zustand. Deshalb fordert Landrat Frank Vogel mehr Mittel von Verkehrsminister Martin Dulig. 

Für die Staatsstraßen gebe es deutlich weniger Mittel als für Bundesstraßen. Pro Kilometer sind es 1.400 Euro weniger als vom Bund. Bei den zu betreuenden Kilometern sind das über 840.000 Euro die fehlen, um den Zustand der Straßen zu erhalten.

Das Geld derzeit reiche noch nicht einmal für das nötigste, so Vogel. Die Straßen verfallen immer mehr. Deshalb drohen Verkehrseinschränkungen und im schlimmsten Fall Sperrungen.

Besonders betroffen sind die Staatsstraßen zwischen Venusberg und Wilischthal, von Schwarzenberg bis Johanngeorgenstadt oder in Mildenau, Steinbach und Reitzenhain.