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Stinkwanzen suchen Sachsen heim

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Kaum wird es bei uns im Freistaat auch mal herbstlich kühl, klagen viele Sachsen über Stinkwanzen: Sie krabbeln vermehrt über Balkone oder Terrassen und dringen auch in die Wohnung ein. Weil es im Sommer so heiß gewesen ist, gibt es dieses Jahr fast schon eine Stinkwanzen-Plage in Sachsen. Während sie im Sommer grün sind, verfärben sich die Wanzen im Herbst rot-bräunlich; so sind sie unter dem Laub schlechter zu sehen. Dass sie jetzt - oft über Jalousien-Kästen - in Wohnungen eindringen, hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Die Stinkwanzen suchen in kühlen Nächten jetzt die Wärme unserer Häuser. Zwar sind die Insekten nicht selten. Totschlagen sollte man die Krabbeltiere aber nicht. Wenn sie sich bedroht fühlen oder zerdrückt werden, sondern sie eine stinkende Flüssigkeit ab. Darum heißen sie ja auch Stinkwanze. Am besten einfach auf ein Blatt krabbeln lassen und vor die Tür setzen. Wer Außenwände mit einem Essig-Wasser-Gemisch besprüht, hält die Stinkwanzen fern.