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Sturmtief „Niklas“ hält Einsatzkräfte in Atem

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Sturm­tief Niklas hat im Erzge­birge zahlreiche Schäden angerichtet. Insge­samt mussten Feuer­wehr und Polizei in Chemnitz und dem Erzge­birge zu 130 Einsätzen ausrü­cken. Bäume knickten um, Äste fielen herab. Straßen mussten zeitweise gesperrt werden. Dachziegel flogen durch die Luft. Dabei gab es zum Glück keine Verletzten. Mehrere Autos wurden von umgestürzten Bäumen oder herab­fal­lenden Dachzie­geln getroffen. In Crotten­dorf entwur­zelte der Sturm am Diens­tag­abend eine 10 Meter hohe Tanne und drückte sie in eine Strom­lei­tung. In Grünhain Beier­feld deckte der Sturm das Dach einer Produk­ti­ons­halle ab. Gegen 14 Uhr ereig­nete sich zudem ein schwerer Verkehrs­un­fall auf der Geyri­schen Straße in Jahns­bach. Ein Renault Fahrer befuhr die Strecke aus Richtung Geyer, kam vermut­lich auf Grund einer Windböe von der Fahrbahn ab, durch­schlug die Ortsein­gangs­tafel, überschlug sich und krachte in eine Garage. Der Fahrer wurde in seinem Auto einge­klemmt und lebens­ge­fähr­lich verletzt. Auf der B 174 rutschte am Diens­tag­morgen bei Großol­bers­dorf ein mit 24 Tonnen Schüttgut beladener Lkw in den Graben. Die Bergung dauerte bis in den Vormittag.Aber auch in Eiben­stock, Brünlos und Oelsnitz waren die Feuer­wehren im Einsatz – und befreiten Straßen von umgestürzten Bäumen. Ein Blitz­schlag sorgte am Diens­tag­mittag dafür, dass der Dachstuhl eines Hauses in Chemnitz-Wittgens­dorf in Brand geriet.