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Tagesbruch am Schacht 38 in Bad Schlema weckt weltweites Interesse

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Ein Tages­bruch in Bad Schlema hatte vor zwei Jahren für Schlag­zeilen gesorgt und weltweites Inter­esse bei Bergbau­ex­perten geweckt. In der Nähe des Schachtes 38 war die Erde einge­bro­chen. Der Schacht war schon in den 80er Jahren mit einer Beton­plombe verwahrt wurden. Mit dem Tages­bruch wurde damit diese Standart­technik generell in Frage gestellt. Bohrungen haben nun ergeben, dass die Beton­plombe nach wie vor fest sitzt und die Technik sicher ist. Aller­dings sind die Schacht­wände unter­halb der Beton­schicht einge­bro­chen, und loses Material ist seitlich in den Schacht gerutscht. Damit muss der Schacht 38 erneut saniert werden.Im Schacht und in Berei­chen mit losem Material wird über Bohrungen Beton in Hohlräume gefüllt. Andert­halb Jahre werden die Arbeiten dauern. 1,7 Millionen Euro kostet das Vorhaben nach jetzigen Schät­zungen.