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Terrorgefahr: erhöhte Sicherheits­vor­kehrungen bleiben bestehen

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Das sächsi­sche Innen­mi­nis­te­rium warnt weiter vor Panik. Nach der Terror­war­nung gehe es darum, aufmerksam zu sein, aber nicht in Hysterie zu verfallen, so Minis­te­ri­ums­spre­cher Lothar Hofner. Für die sächsi­schen Weihnachts­märkte gebe es bislang keine beson­deren Vorkeh­rungen, sagte er. Polizei und Bundes­po­lizei sind weiter an wichtigen Punkten wie Bahnhöfen oder den Flughäfen Leipzig und Dresden verstärkt im Einsatz. Die Wachpo­lizei zu aktivieren sei bislang nicht geplant, so Hofner. Sie war nach den Terror­an­schlägen vom 11. September 2001 im Frühjahr 2002 in Sachsen gegründet und 2006 wieder aufge­löst worden. Wegen der akuten Terror­war­nungen müssen sich die Bürger überall in Deutsch­land voraus­sicht­lich länger auf verstärkte Maßnahmen einstellen, sagte Bundes­in­nen­mi­nister Thomas de Maziere am Rande der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz in Hamburg. Er forderte die Bevöl­ke­rung auf, sich  trotz der Hinweise auf einen mögli­chen Anschlag nicht von den üblichen Lebens­ge­wohn­heiten abbringen zu lassen.