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Tillich: Sachsens Wirtschaft hat in Südkorea „gute Karten“

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Sächsi­sche Unter­nehmen haben nach Ansicht von Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich (CDU) bei den südko­rea­ni­schen Elektro­nik­kon­zernen „eine gute Karte im Spiel“. In Gesprä­chen mit LG und Samsung habe er für eine stärkere Zulie­fer­tä­tig­keit der mittel­stän­di­schen Unter­nehmen in Sachsen geworben, sagte Tillich am Freitag in Singapur, der zweiten Station seiner Südost­asien-Reise. Gerade im Bereich der Elektro­mo­bi­lität und der Herstel­lung von Batte­rien habe Sachsen etwas zu bieten. „Und Samsung hat deutli­ches Inter­esse gezeigt, dass es ein Cluster in Sachsen gibt, welches einzig­artig ist.“ Gleiches gelte auch für die Halblei­ter­in­dus­trie.Es gehe darum, in gleichen oder ähnli­chen Forschungs­be­rei­chen Syner­gien zu nutzen und so „eine Win-Win-Situa­tion für beide Partner zu schaffen“, sagte Tillich. Die während seines Besuchs unter­zeich­nete Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung zwischen dem Fraun­hofer-Institut IKTS und der Yonsei Univer­sität in Seoul werde „einen zusätz­li­chen Schub geben und der Wettbe­werbs­fä­hig­keit zuträg­lich sein“.Tillich, der von einer großen Wirtschafts­de­le­ga­tion begleitet wird, hatte seinen Südkorea-Besuch am Donnerstag beendet. In Singapur stehen bis Samstag neben politi­schen Gesprä­chen auch wieder mehrere Wirtschafts­ter­mine auf dem Programm.(DPA)