• Die Fahrzeuge landeten im Straßengraben. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. © Daniel Unger

    Die Fahrzeuge landeten im Straßengraben. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. © Daniel Unger

Drei Tote bei Unfall auf Autobahnzubringer - Ermittlungen gegen Fahrerin

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Update 22. Juni, 11 Uhr: Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei um drei 32, 30 und 57 Jahre alte Frauen. Gegen die Teslafahrerin werde ermittelt - wegen fahrlässiger Tötung. Auch die beiden Fahrzeuge werden dazu technisch untersucht. Die Ursache für den Unfall am Sonntagnachmittag sei weiter unklar.
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Auf dem Autobahnzubringer bei Aue sind bei einem Verkehrsunfall drei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war am Sonntagnachmittag eine Tesla-Fahrerin mit ihrem Auto aus bislang unbekannter Ursache nahe der Ortslage Alberoda nach links ausgebrochen und in den Gegenverehr gerast.

Dort prallte sie mit einem Seat zusammen, der in einen Graben geschleudert wurde. Alle drei Insassen des Fahrzeugs starben. Die Unfallverursacherin und zwei Kinder, die mit im Tesla saßen, wurden verletzt. Sie wurden von Rettungskräften umgehend in ein Krankenhaus gebracht. 

Zum Unfallhergang ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Der Autobahnzubringer zwischen Hartenstein und Aue war wegen der Bergungsarbeiten stundenlang gesperrt. Ein Polizeihubschrauber dokumentierte die Unfallstelle aus der Luft.

Zur Identität der drei Getöteten, zur Schwere der Verletzungen der Tesla-Insassen, zum konkreten Unfallhergang sowie zur Schadenshöhe liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.