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Tourismus im Erzgebirge erholt sich langsam

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Der Tourismus in den ländlichen Regionen in Sachsen erholt sich schneller als in den großen Städten. Zu dem Fazit kommt das Sparkassen-Tourismusbarometer, dass am heutigen Mittwoch in Olbernhau vorgestellt wurde.

So war das Erzgebirge bei den Übernachtungen im Juni auf 62 Prozent des Vorjahresniveaus. Die Sächsische Schweiz schaffte es sogar auf 94 Prozent. Die Urlauber würden in der Corona-Krise vor allem naturnahe Angebote wie Wandern und Radfahren suchen. Der Trend wird sich in den kommenden Monaten vermutlich fortsetzen.

Leipzig kam im Vergleich zum Juni 2019 nur auf 40 Prozent der Übernachtungen. Zum einen fehlen Städtetouristen, die Veranstaltungen besuchen oder shoppen gehen. Zum anderen gibt es auch deutlich weniger Geschäftsreisende.