Trotz hoher Preise: Städte sparen nicht bei Beleuchtung

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Trotz der gestiegenen Energiepreise wollen die sächsischen Großstädte nicht bei der Straßenbeleuchtung sparen. In Leipzig und Dresden leuchten die Straßenlaternen derzeit etwa acht Stunden in der Nacht, wie die beiden Städte mitteilen. Kürzere Betriebszeiten seien nicht geplant. "Eine kürzere Leuchtdauer geht auch immer zu Lasten der Verkehrssicherheit", heißt es aus der Landeshauptstadt.

Um dennoch Energie zu sparen, setzen die Städte auf LED-Leuchten, mit denen man bis zu 60 Prozent Einsparungen erreichen könne, teilt die Stadt Leipzig mit. Dresden greift besonders an Hauptstraßen auf LED zurück, weil dort das Sparpotenzial am größten sei. Auch bei neuen Anlage würden in der Regel LED-Leuchten installiert.

Sowohl in Dresden als auch in Leipzig wird das Licht zwischen 22.00 und 6.00 Uhr zudem gedimmt - bei konventionellen Lampen könnten so 30 Prozent der Energie eingespart werden, bei LED-Leuchten sogar bis 50 Prozent, heißt es aus der Messestadt. ( mit dpa )