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Tschechien verschärft Einreiseregeln – Bundespolizei weiter an erzgebirgischer Grenze

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Tschechien hat seine Einreiseregeln aus den Nachbarstaaten noch einmal verschärft. Das Land kämpft weiter mit sehr hohen Infektionszahlen. So liegt die Inzidenz in den Regionen Cheb, Karlsbad, Trutnov und Sokolov bei über 1.000.

Seit Samstag dürfen Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung nur noch mit triftigem Grund und negativem Coronatest in das Land einreisen. Grenzkontrollen wird es jedoch nicht geben. Die Intensivbetten sind in den Krankenhäusern in Karlsbad und Cheb alle belegt. Patienten müssten kilometerweit in andere Krankenhäuser gebracht werden, hieß es. Die Tschechen appellieren an das Ministerium, Coronakranke nach Deutschland zu bringen. Bisher ohne Erfolg.

Derweil sinken die Zahlen im Erzgebirgskreis deutlich. Die Inzidenz liegt hier bei unter 100. Dennoch besteht die Gefahr, dass Pendler das Virus wieder in die Region schleppen könnten. Alle zwei Tage müssen sie einen Negativtest vorweisen. Am Dienstagabend herrschte reger Betrieb an der Grenze bei Bärenstein/Weipert, hieß es von einem Reporter vor Ort. Die Bundespolizei ist für verstärkte Kontrollen vor Ort.