- Einige Flüchtlinge wurden wieder per Flugzeug vom Flughafen Leipzig/Halle abgeschoben (Symbolbild).
Weniger neue Flüchtlinge in Sachsen, aber noch über 11.000 Ausländer ausreisepflichtig
Im ersten Quartal diesen Jahres ist die Zahl der neuen Flüchtlinge stark zurückgegangen. Laut Landesdirektion Sachsen wurden 1042 registriert, das sind 519 weniger als im ersten Quartal letztes Jahr. Gleichzeitig seien 235 ausreisepflichtige Ausländer abgeschoben worden, so die Landesdirektion. Etwas weniger als im Vergleichszeitraum letztes Jahr. Knapp ein Drittel davon waren Straftäter.
Abgeschoben wurde nur ein Bruchteil der Ausreisepflichtigen
Aktuell sind in Sachsen allerdings auch 13.107 Personen ausreisepflichtig (Stand 31.03.2026). Mehr als 11.000 davon haben noch eine Duldung. „Das heißt ihrer Abschiebung standen rechtliche ooder tatsächliche Gründe entgegen“, so ein Sprecher der Landesdirektion. Freiwillig ausgereist sind im ersten Quartal den Angaben zufolge 377 Personen - manche staatlich gefördert, andere selbstfinanziert. Die meisten Rückkehrer seien Bürger aus Syrien, der Türkei, Venezuela, der Russischen Föderation und Georgien gewesen.
Die drei sächsischen Aufnahmeeinrichtungen in Leipzig, Dresden und Chemnitz verfügten zuletzt über 12 aktive Unterkünfte mit einer Kapazität von insgesamt 4291 Plätzen.
