++ EIL ++

Umweltschützer fordern mehr für Erneuerbare in Sachsen zu tun

Zuletzt aktualisiert:

Der „Bund für Umwelt- und Naturschutz Sachsen“ (BUND) kritisiert die Energiepläne der neuen schwarz-grün-roten Staatsregierung. Zwar sei im Koalitionsvertrag die Energiewende als Ziel festgehalten. Die geplanten Maßnahmen würden aber nicht ausreichen, kritisieren die Umweltschützer.

Der Chef des BUND Sachsen Felix Ekardt fragt, wie ein schneller Ausbau von erneuerbaren Energien geschafft werden soll, wenn bei Windrädern eine rigorose Abstandsregel eingeführt werde. Auch aus Wäldern solle die Windenergie generell verbannt werden. Erneuerbare Energien seien aber Voraussetzung für den Kohleausstieg im Mitteldeutschen Revier um Leipzig und im Lausitzer Revier.

Wenn man die Pariser Klimaziele erreichen wolle, müsse die Kohleverstromung schnell eingestellt werden. Darauf ziele der sächsische Koalitionsvertrag nicht einmal ansatzweise ab. Der Freistaat müsse sich auf Bundes- und EU-Ebene für ein Ende der Kohle einsetzen. Bisher sei Sachsen aber als Bremser aufgefallen, meint Ekardt.