Veilchen haben Klassenerhalt so gut wie sicher

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Autor: dpa

Präsident Helge Leonhardt ballte beide Fäuste und bejubelte auf der Tribüne den fast sicheren Klassenerhalt für den FC Erzgebirge Aue. Die Sachsen stoppten nach drei sieglosen Spielen ihren Abwärtstrend und knackten mit dem 1:0 (1:0) am Sonntag gegen den Karlsruher SC die so wichtige 40-Punkte-Marke. Florian Krüger erzielte in der 9. Minute den einzigen Treffer. Damit klettern die Auer in der Tabelle mit nun 41 Zählern auf den siebten Platz. Der KSC bleibt mit 30 Zählern auf dem Relegationsplatz hängen.

«Wir sind sehr erleichtert, dass wir das Spiel gewonnen haben und damit über die Marke von 40 Punkten gesprungen sind. Es war allerdings ein sehr harter Kampf. Wir werden die Konzentration jetzt allerdings nicht verlieren und wollen auch in den restlichen Spielen punkten», bilanzierte Aues Trainer Dirk Schuster.

Seinem Team gelang ein optimaler und effizienter Start. Jan Hochscheidt ließ auf der rechten Angriffsseite KSC-Verteidiger Dirk Carlson stehen und passte von der Grundlinie überlegt in die Mitte, wo Krüger aus Nahdistanz Torhüter Benjamin Uphoff keine Chance ließ und zur frühen Führung traf. Für den 21 Jahre alten Stürmer war es bereits das siebte Tor in der laufenden Saison. «Wir sind sehr erleichtert, dass wir das Spiel gewonnen haben und damit über die Marke von 40 Punkten gesprungen sind. Es war allerdings ein sehr harter Kampf. Wir werden die Konzentration jetzt allerdings nicht verlieren und wollen auch in den restlichen Spielen punkten.

Die Führung brachte allerdings keine Sicherheit ins Spiel der «Veilchen». Dem Team von Dirk Schuster unterliefen immer wieder Ballverluste, die von den Karlsruhern aber nicht genutzt werden konnten. Der Abstiegskandidat strahlte zunächst nur bei Standards Gefahr aus. Martin Röser verpasste in der 32. Minute nach einem Eckball knapp den Ausgleich. Wenig später lupfte der Offensivkicker des KSC den Ball über den herausstürmenden Martin Männel, aber auch am Auer Tor vorbei (39.). 

Kurz vor dem Pausenpfiff kam auf der anderen Seite Clemens Fandrich nach einem Fehler der Gäste im Spielaufbau aus 15 Metern frei zum Abschluss, der Ball flog allerdings deutlich über das Tor (45.).

Im zweiten Durchgang blieben gefährliche Strafraumszenen Mangelware. Die größte Chance, um auf 2:0 zu erhöhen, vergab in der 74. Minute Dimitrij Nazarov. Aues Mittelfeldmann traf aus Nahdistanz nur die Lattenunterkante. Der KSC blieb ohne seinen gelbgesperrten Torjäger Philipp Hofmann offensiv viel zu einfallslos, so dass die Defensivabteilung des FC Erzgebirge wenig Mühe hatte, die knappe Führung zu verteidigen.

In der 86. Minute mussten die Erzgebirger allerdings noch einmal zittern. Marco Djuricin traf ins Auer Tor, allerdings stand der Karlsruher bei der Ballannahme knapp im Abseits. Den Ausgleich in der Nachspielzeit verhinderte Männel mit einer Glanzparade.