Veilchen verlieren in Fürth
Der FC Erzgebirge Aue hat in der 2. Fußball-Bundesliga die zweite Niederlage in Serie einstecken müssen. Bei der SpVgg Greuther Fürth unterlagen die Sachsen vor 9510 Zuschauern mit 1:2 (0:1). Khaled Narey (40.) und Daniel Steiniger (87.) hatten für Fürth getroffen, Albert Bunjaku (78.) den zwischenzeitlichen Ausgleich für Aue erzielt. Der Sieg der Franken ging insgesamt in Ordnung, da die Auer sich vor allem in der ersten Halbzeit zu sehr versteckten und über die gesamte Spieldauer zu ungefährlich waren.Die Partie begann recht zerfahren und ohne nennenswerte Strafraumszenen. Dabei waren die Fürther die aktivere und bessere Mannschaft. Aue lauerte auf Konter, den Gefallen erwiesenen ihnen die Hausherren aber nicht. In der 22. Minute schoss Sören Bertram nicht all zu gefährlich auf das gegnerische Tor. Es sollte für lange Zeit der einzige Torabschluss des FCE überhaupt bleiben. Eben jener Bertram musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden. In einem Laufduell hatte er einen Schlag auf die Nase bekommen. Es besteht der Verdacht auf einen Nasenbeinbruch. Für den Offensivmann kam Bunjaku neu ins Spiel.Bis dahin war den Fürthern durchaus eine gewisse Verunsicherung anzumerken, schließlich waren die Franken als Tabellenletzter in die Partie gegangen. Fast folgerichtig entstand die Führung aus einer Einzelleistung. Nach einem langen Schlag von Roberto Hilbert setzte sich Narey im Zweikampf gegen Fabian Kalig durch und schloss mit einem wuchtigen Drehschuss ab. Dominik Wydra und Martin Männel konnten den Ball nicht mehr abwehren. So konnte sich der frühere Leverkusener Hilbert bei seinem Debüt einen Assist aufschreiben.Nach dem Seitenwechsel tat sich erneut lange nichts. Fürth war bemüht, wollte aber auch nicht zu viel riskieren. Bei Aue, das nun etwas offensiver zu Werke gingen, lief an diesem Tag nicht viel zusammen. Erst der eingewechselte Mario Kvesic brachte mehr Schwung. Im gegnerischen Strafraum tunnelte der Kroate zwei Gegenspieler und schoss aufs Tor der Fürther. Sascha Burchert konnte den Ball nicht klären, so dass Bunjaku das Leder über die Linie drücken konnte. Es war der erste Pflichtspieltreffer des Schweizers im lila-weißen Trikot.Pascal Köpke (83.) und Bunjaku (83.) hätten durchaus noch das Führungstor für den FCE schießen können. In einer wilden Schlussphase bekamen die Sachsen den Ball nicht aus dem Sechzehner heraus, so dass der eingewechselte Steiniger ihn wuchtig und passgenau unter die Latte hämmern konnte.(dpa)