- Im Pferdegöpel Lauta erfährt man mehr über Trebras Leben.
Von Trebra: Neuanfang für Marienberger Bergbau
Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra hat in Marienberg seine Spuren hinterlassen. Dabei war er nur zwölf Jahre in der Stadt. In denen prägte er sie aber maßgeblich. Trebra wurde 1740 in Allstedt geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Jena. Mit der Gründung der Bergakademie Freiberg wurde er der erste Student und nach seinem Abschluss 1767 nach Marienberg geschickt.
In der Bergstadt war der Bergbau schon lange nicht mehr einträglich. Trebra sollte ihm zu einer neuen Blüte verhelfen. Mit Krediten gelang es ihm, neue Technik anzuschaffen und wieder Bergleute für die Arbeit zu engagieren. Er ließ neue wissenschaftliche Methoden in den Bergbau einziehen und so die Förderung der Erze wieder ankurbeln.
Nach zwölf Jahren verließ er Marienberg und Sachsen. 1801 kehrte er zurück und übernahm als Oberberghauptmann die Leitung des gesamten sächsischen Bergbaus. In Marienberg tragen eine Schule und eine Straße noch heute seinen Namen.
Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


