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Vorsicht! Betrüger wollen Geldkarten einheimsen
Die Chemnitzer Polizei, die auch für den Erzgebirgskreis zuständig ist, warnt aktuell wieder vermehrt vor Schockanrufen. Ermittelt werde derzeit in drei Fällen, bei welchem falsche Bankmitarbeiter in Chemnitz Rentner um mehrere tausend Euro gebracht haben.
PIN und Geldkarte her – sonst Strafzahlung!
Die Masche war immer dieselbe: Unbekannte riefen bei den Senioren an und gaukelten vor, sie würden für eine Bank arbeiten. Dann erzählten sie etwas von einer Kontosperrung aufgrund einer fehlerhaften Überweisung. Zur Aufhebung bräuchte man die PIN-Nummer, dann würde die Geldkarte abgeholt werden – ansonsten droht eine Geldstrafe. Die Angerufenen kamen den Forderungen nach und übergaben Unbekannten die Karten. In der Folge wurden hohe Summen von ihren Konten abgerufen.
Der Abholer wurde in zwei Fällen als gepflegt beschrieben und war gut gekleidet. Er trug einen dunklen Mantel und hatte eine Aktentasche bei sich. Er trug glatte Haare, einen dunklen Bart und sprach deutsch. In einem Fall war der Abholer etwa 1,70 Meter groß und hatte ein augenscheinlich ungepflegtes Erscheinungsbild. Er trug ebenfalls einen Mantel.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Seien Sie bei derartigen Anrufen von Geldinstituten skeptisch! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Rufen Sie selbstständig Ihre Bank unter den offiziellen, Ihnen bekannten Telefonnummern an und vergewissern Sie sich, ob das Geschilderte tatsächlich zutrifft! Übermitteln Sie niemals persönliche Daten bzw. die PIN und übergeben Sie niemals Ihre Geldkarte!
