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VW-Kündigung gefährdet Arbeitsplätze bei Schönheider Zulieferer

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Beim Schönheider Zulieferer ES Automobilguss sind akut Abeitsplätze in Gefahr. Der Mutterkonzern Prevent hat Kündigungen und Kurzarbeit an den Standorten Schönheide, Plauen und Stendal angekündigt. Hintergrund sei, dass Volkswagen vor gut zwei Wochen die Lieferverträge gekündigt habe, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das macht den Eindruck einer Retourkutsche: Denn 2016 hatte die Prevent-Gruppe mit einem Lieferstreik die Produktion bei VW zeitweise lahmgelegt, Schätzungen zufolge hat das Volkswagen ingesamt mehr als 100 Millionen Euro gekostet. Die VW-Gruppe war bisher der größte Kunde der Schönheider Firma: Gut zwei Drittel der Fertigung gingen laut IG Metall an den Konzern. Prevent teilte nun mit, die außerordentliche Kündigung der Lieferverträge durch VW entbehre „jeder rechtlichen und ökonomischen Vernunft“. Der Zulieferer warf Volkswagen „schwerwiegenden Rechtsbruch“ vor. Auch bei langfristig laufenden Verträgen seien seit dem 22. März keinerlei Teile mehr abgenommen worden. „Juristische Schutzmaßnehmen“ würden in die Wege geleitet. (mit dpa)