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Warum Annaberg nur kurz Klosterstadt war

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Annaberg war für wenige Jahre eine Klosterstadt. Herzog Georg der Bärtige war es, der die Franziskaner nach Annaberg holte. Der Klosterbau zog sich dann bis 1512 hin. Mehrere Ordensbrüder lebten dann in den folgenden Jahren im Annaberger Kloster. Schon 1539 hatte das aber ein Ende. Nach der Reformation hob Heinrich von Sachsen das Kloster auf und die neun verbliebenen Franziskaner verließen Annaberg in Richtung Böhmen. 

Die Gebäude blieben lange bestehen und wurden später beispielsweise als Münzstätte genutzt. 1604 fiel das Kloster dann einem großen Stadtbrand zum Opfer. Heute erinnern noch einige Mauerreste an die ehemaligen Gebäude.

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.