Warum Boofen im Nationalpark verboten wird
Das Boofen im Nationalpark Sächsische Schweiz ist auch dieses Jahr wieder verboten – und zwar von Donnerstag, dem 1. Februar, bis zum 15. Juni. Das hat die Nationalpark-Verwaltung in Bad Schandau mitgeteilt.
In Sachsens einzigem Nationalpark sollen Besucher Brutvögeln mehr Ruhe gönnen - z.B. den seltenen Schwarzstörchen oder Wanderfalken. Die Hoffnung ist, dass mehr Jungtiere aufgezogen werden. Und die Nationalpark-Verwaltung hofft, dass dadurch weniger Müll und Fäkalien in der Natur zurückbleiben. Auch die Waldbrand-Gefahr durch Lagerfeuer könnte sinken.
Ob diese Sperrung zum Erfolg führt, soll bis 2025 geprüft werden. Dafür bildet der Nationalpark eine Projektgruppe zusammen mit Bergsport- und Naturschutzverbänden. Der „Nationalpark Sächsische Schweiz“ ist der einzige Nationalpark in Deutschland, der Kletterern das Übernachten an 58 gekennzeichneten Stellen erlaubt.