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Warum ein kleiner Fürstenzug in Cämmerswalde steht

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Am Ortseingang von Cämmerswalde steht eine kleine Kopie des Dresdner Fürstenzugs. Darauf zu lesen, ist die Geschichte zur Entstehung des Werks. Gemalt wurde die Vorlage für den Fürstenzug nämlich von Maler Wilhelm Walther und der stammt aus dem kleinen Ort. Um die Gewänder und Accessoires der Fürsten genau studieren zu können, verbrachte Walther eine Zeit am Dresdner Hof. Anschließend fertigte er elf große Skizzen für den Fürstenzug. Sie sind 4 Meter hoch und jeweils gut zehn Meter lang. 

Erst sollten die Zeichnungen mit Kratzputz an die Wände gebracht werden. Weil das aber wenig Haltbarkeit versprach, entschied man sich für die vielen Porzellankacheln und die zeigen das Werk bis heute.

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.