Was bewegt das Erzgebirge?

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Ab sofort hören Sie bei uns überraschende und spannende Antworten aus dem Erzgebirge. Denn wir wollen wissen: Was bewegt unsere Region?

In den vergangenen Wochen haben wir die Menschen im Erzgebirge zusammen mit dem renommierten Marktforschungsinstitut IFAK nach ihrer Meinung zu ganz vielen verschiedenen Themen befragt.

Die Radio Erzgebirge-Umfrage ist repräsentativ für die internetnutzende Bevölkerung in der gesamten Region bzw. ganz Sachsen und wurde im Zeitraum vom 27. August bis 7. September auf Grundlage wissenschaftlicher Anforderungen durchgeführt.

Wir veröffentlichen jede Woche spannende neue Themen:

Gut die Hälfte der Menschen im Erzgebirgskreis braucht unter 10 Minuten zum Hausarzt

Fast jeder Zweite im Erzgebirgskreis braucht unter zehn Minuten um zu seinem Hausarzt zu kommen. Das kam bei unserer „Was bewegt das Erzgebirge?“-Umfrage heraus.

Demnach brauchen 16 Prozent der Befragten nicht mal fünf Minuten, 33 Prozent maximal zehn Minuten. Länger als eine halbe Stunde brauchen immerhin 14 Prozent der Befragten. 

Wie viel Zeit benötigen Sie, um im Schnitt zu Ihrem Hausarzt bzw. zu Ihrer Hausarztpraxis zu gelangen?

Fast jeder Dritte im Erzgebirgskreis würde nicht aus seiner Heimat wegziehen

Fast jeder Dritte im Erzgebirgskreis würde niemals aus seiner Heimat wegziehen wollen. Das ist das Ergebnis der repräsentativen „Was bewegt das Erzgebirge?“-Umfrage im Auftrag unseres Senders.

42 Prozent würden es machen, wenn sie müssten z.B. wegen des Berufs. Ein gutes Viertel ist jederzeit bereit seinen Lebensstandort zu wechseln. 

Würden Sie aus dem Erzgebirge wegziehen?

Jeder Dritte im Erzgebirgskreis meint, dass ein Klaps zu guter Erziehung gehört

Jeder Dritte im Erzgebirgskreis sagt, ein Klaps gehöre zu einer guten Erziehung. Das kam bei der "Was bewegt das Erzgebirge?"-Umfrage im Auftrag unseres Senders heraus.

Klar abgelehnt wird der Klaps als Erziehungsmethode dagegen von rund 21% der Befragten. Nirgends in Sachsen ist die Ablehnung des Klaps als Erziehungsmethode geringer.

Die größte Befürwortung für einen sogenannten Klaps gab es sachsenweit in der Lausitz. Hier stimmten 36 Prozent voll und ganz zu.

Inwiefern stimmen Sie der Aussage, dass ein sogenannter „Klaps“ zu einer guten Erziehung gehört, zu?

Mehrheit der Erzgebirger brauchen keine bessere Bewahrung von "Erzgebirgisch"

Zugegeben – der Dialekt Sächsisch landet ja regelmäßig auf der Beliebtheitsskala der Deutschen in der hinteren Tabellenregion, sogar manchmal auf dem letzten Platz. Aber dafür gibt es ja unser schönes „Erzgebirgisch“ und das hat ja nun mal einfach seinen Charme. Oder nicht? 

„Sollte der Dialekt Erzgebirgisch besser erhalten werden?“ indem es beispielsweise in der Schule gelehrt wird. Das wollten wir in der repräsentativen „Was bewegt das Erzgebirge?“-Umfrage unseres Senders herausfinden.

Dabei gaben 44 Prozent an, dass sie mit dem Dialekt zufrieden sind und die Mundart keiner weiteren Förderung bedarf. 36 Prozent fänden die Idee zur Aufbewahrung des Dialekts hingegen gut und wichtig. 

Finden Sie, dass der Dialekt "Erzgebirgisch" besser bewahrt (z.B. in der Schule gelehrt) werden sollte?

Jeder Zweite im Erzgebirgskreis hat auf Arbeit schon mal was geklaut

Jeder Zweite im Erzgebirgskreis hat auf Arbeit schon einmal etwas „mitgehen lassen“.  Das kam bei unserer „Was bewegt das Erzgebirge?“-Umfrage heraus. Genannt wurden Kleinigkeiten wie Stifte, Tacker oder Briefumschläge oder auch Klopapier und Spültabs. Die anderen 50 Prozent der Befragten sind dann doch ganz ehrliche Angestellte. 

Haben Sie bei der Arbeit schon einmal etwas „mitgehen lassen“?

Erzgebirger stellen Landrat Vogel ein durchschnittliches Zeugnis aus

Viele Menschen im Erzgebirgskreis wissen nicht dass Frank Vogel ihr Landrat ist. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag unseres Senders.

Wir hatten die Leute gefragt wie zufrieden sie mit der Arbeit von Landrat Frank Vogel sind. Mehr als ein Drittel gab an Vogel nicht zu kennen. Gut acht Prozent der Befragten sind zufrieden. Hingegen waren es fast 19 Prozent nicht. Über ein Drittel ist bei der Arbeit des Landrats geteilter Meinung.

Frank Vogel ist schon seit zehn Jahren der Landrat im Erzgebirgskreis.

Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von Landrat Frank Vogel?

Kinder vor Ferienbeginn aus der Schule genommen

Am Freitag ist der letzte Schultag vor den zweiwöchigen Herbstferien. Viele Familien verreisen, nehmen den Flieger in den Süden. Und dafür werden Kinder schon mal früher aus der Schule genommen, um an Wochentagen günstigere Ticketpreise zu bekommen.

Eine repräsentative Umfrage unseres Senders hat ergeben, dass etwa 60 Prozent der Eltern mit Kind im Erzgebirgskreis kein Problem damit hätten und das machen würden.

Haben Sie Ihr Kind schon einmal vor dem offiziellen Ferienbeginn aus der Schule genommen, um günstiger/besser in den Urlaub zu kommen?

Jeder Vierte im Erzgebirgskreis bringt sein Kind schnell in Kita und Grundschule

Im Erzgebirgskreis bringt jeder Vierte sein Kind in unter fünf Minuten in Kindergarten oder Grundschule. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag unseres Senders gezeigt. Demnach schafft es fast die Hälfte in unter zehn Minuten.

Immerhin 16 Prozent der Befragten gab allerdings an, dass sie für den Schulweg mehr als eine halbe Stunde benötigen. 10 bis 20 Minuten - das ist das Mittelfeld – gut ein Drittel ist in dieser Zeit zu Schule und Kita unterwegs.

Wie viel Zeit benötigen Sie, um Ihr Kind in den Kindergarten/die Grundschule zu bringen?

Jeder Zweite Im Erzgebirgskreis spürt die Auswirkungen des Fachkräftemangels

Der Fachkräftemangel geht auch am Erzgebirgskreis nicht vorbei. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag unseres Senders. Demnach hat jeder zweite die Auswirkungen des Fachkräftemangels schon gelegentlich zu Spüren bekommen. Gut 23 Prozent haben den Schwund schon sehr deutlich registriert. Zehn Prozent der Befragten hingegen haben die Auswirkungen bislang noch nicht wahrgenommen.

Bemerken Sie die Auswirkungen des Fachkräftemangels hier im Erzgebirge?

Jeder Dritte im Erzgebirgskreis ist mit seinem Job zufrieden

Jeder Dritte Beschäftigte hier im Erzgebirgskreis ist mit seinem Job zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unseres Senders hervor. 22 Prozent dagegen sind es demnach aber nicht oder überhaupt nicht.

Sachsenweit ist der Anteil der Unzufriedenen imErzgebirgskreis am Höchsten. Am glücklichsten in ihrem Beruf sind die Leipziger. Dort sind es 55 Prozent. 

Wie zufrieden sind Sie in Ihrem Job?

Im Erzgebirgskreis fühlen sich die Menschen sachsenweit am sichersten

Nirgends bei uns in Sachsen fühlen sich die Menschen in ihren Städten und Dörfern so sicher wie im Erzgebirgskreis. Das hat eine repräsentative Umfrage unseres Senders ergeben. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass man ein gutes bis sehr gutes Sicherheitsgefühl im Erzgebirgskreis habe. Sechs Prozent aber fühlen sich nicht oder überhaupt nicht sicher.

Gefragt haben wir auch nach dem Vertrauen in die Polizei. Im Erzgebirgskreis ist das so hoch wie nirgends sonst im Freistaat. 46 Prozent haben großes bis „sehr großes“ Vertrauen in die Behörden. 15 Prozent meinen sie wären mit der Arbeit der sächsischen Polizei nicht zufrieden.