• Symbolbild © Roland Weihrauch/dpa.

    Symbolbild © Roland Weihrauch/dpa.

Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen im Erzgebirge verboten

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Wegen der anhaltenden Trockenheit führen die Flüsse und Bäche auch im Erzgebirge nur noch sehr wenig Wasser. Deshalb ist es strengstens verboten Wasser mit Pumpvorrichtungen zu entnehmen.

Auch das sonst zulässige Schöpfen mit Handgefäßen sollte unterbleiben, heißt es in einer Mitteilung des Landratamtes. Das bedeutet, Grundstücksbesitzer dürfen auch keine Gießkannen mehr aus Flüssen und Bächen befüllen.

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit geahndet, was Bußgelder von bis zu 50.000 Euro zur Folge haben kann.

Erst am Montag verhängte der Landkreis Nordsachsen ein Verbot zur Wasserentnahme, das bis zum 31. Oktober gilt. Auch dort sei die Situation für im Wasser lebende Tiere und Pflanzen sehr angespannt und werde durch den Einsatz von Pumpen noch verschärft, hieß es.

In der vergangenen Woche hatte bereits Chemnitz als erste sächsische Großstadt so ein Verbot verhängt.