Weihnachten darf gelichtelt werden

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Aufatmen im Weihnachtsland Erzgebirge, und nicht nur dort: Weihnachten darf auch an öffentlichen Gebäuden gelichtelt werden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Änderung des Energiespargesetzes beschlossen.

Für die Weihnachtsbeleuchtung gibt es nun eine Ausnahmereglung, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Das Verbot gilt nicht, wenn Gebäude und Baudenkmäler anlässlich traditioneller oder religiöser Feste, wie beispielsweise Weihnachten, beleuchtet werden.

Die Energiesparverordnung gilt seit 1. September. Kommunen und Unternehmen müssen sich damit an bestimmte Vorgaben halten. So dürfen Ladentüren nicht dauerhaft offenstehen, Leuchtreklamen müssen ab 22.00 Uhr ausgeschaltet werden, Denkmäler dürfen nicht angestrahlt werden. Am Arbeitsplatz sollen 19 Grad Raumstemperatur ausreichen, in öffentlichen Gebäuden bleiben die Flure kalt.