Weiter Warnstreiks in Sachens Einzelhandel

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Bis Samstag sind viele Beschäftigte im Einzelhandel noch im Warnstreik - in 25 Betrieben in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das hat die Gewerkschaft Verdi am Freitag mitgeteilt.

Betroffen seien Filialen von Kaufland, Edeka, IKEA, H&M, Aldi und Primark. In Freiberg und Altenburg würden am Freitag Streikkundgebungen abgehalten. Verdi fordere 4,5 Prozent mehr Geld plus 45 Euro monatlich. Die Arbeitgeber würden bisher über mehrere Stufen insgesamt 3,4 Prozent mehr bieten.

Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago meinte, die Kundschaft wisse, was die Einzelhandelsbeschäftigten in den letzten 20 Monaten geleistet hätten. Trotz Pandemie, trotz Sorge um die eigene Gesundheit, jeden Tag zur Arbeit zu gehen, um die Versorgung aufrecht zu erhalten, das verlange nach Anerkennung, so der Gewerkschafter.