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Weiterer Vogelgrippe-Verdacht bestätigt - Sperrbezirk Störmthaler See

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Die Vogel­grippe breitet sich in Sachsen weiter aus. Bei einer am Freitag am Ufer des Störmthaler Sees südlich von Großpösna im Landkreis Leipzig gefun­denen toten Möwe wurde das Virus nachge­wiesen, wie das Landratsamt Leipzig am Samstag mitteilte. „Der Verdacht hat sich bestä­tigt.“

Die Behörde errich­tete einen Sperr­be­zirk und ein Beobach­tungs­ge­biet, um die Auswei­tung der Tierseuche zu verhin­dern. Dieser Bereich ist bis zu sechs Kilometer um den Fundort der Wildente zwischen Markklee­berg und Espen­hain sowie Rötha und Großpösna abgesteckt und wird mit Hinweis­schil­dern gekenn­zeichnet.

Auch in Delitzsch, am Cospu­dener See bei Leipzig und nahe Dresden wurden bereits Enten mit dem für Menschen ungefähr­li­chen H5N8-Erreger gefunden.

Das Verbrau­cher­schutz­mi­nis­te­rium hat inzwi­schen für ganz Sachsen eine Stall­pflicht für Geflügel ausge­rufen, das nun vorerst Tag und Nacht auf Auslauf verzichten muss.