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Weniger Straftaten im Erzgebirge

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Nirgends in Sachsen ist es so sicher wie im Erzge­birge. Das belegt die Krimi­na­li­täts­sta­tistik, die gerade vorge­stellt wurde. Erfasst wurden demnach im letzten Jahr rund 12.700 Straf­taten, das sind zwar nur etwas weniger als 2015. Aber gleich­zeitig ist es der niedrigste Stand seit fünf Jahren. Und immerhin gab es hier nicht mehr Krimi­na­lität, so wie es anderswo darstellt. Im Einzelnen wurden weniger Laden­dieb­stähle und Rausch­gift­de­likte gezählt. Dafür gab es einen Anstieg bei Autoklau und Wohnungs­ein­brü­chen. Polizei­prä­si­dent Uwe Reißmann sagte, Bundes­po­lizei und Zoll leisteten gute Arbeit. Die Grenze nannte er "nur noch eine fiktive Linie", die Zusam­men­ar­beit mit den Kollegen in Tsche­chien funktio­niere hervor­ra­gend.Krimi­na­li­täts­brenn­punkt im Direk­ti­ons­be­reich ist die Chemnitzer Innen­stadt, dort bereiten der Polizei vor allem auslän­di­sche Wieder­ho­lungs- und Inten­siv­täter Sorgen.