Werdende Mütter im Freistaat suchen Hebammen
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Die Versorgung von werdenden Müttern in Sachsen ist in Gefahr. Denn weil die freiberuflichen Hebammen immer mehr für Versicherungen zahlen müssen, geben viele Geburtshelferinnen auf. Die Versorgung in der Schwangerschaft und auch im Wochenbett ist in Gefahr. Schon jetzt ist sie im Freistaat nicht mehr gut abgedeckt. Das sagt die Chefin von Sachsens Hebammen-Verband Grit Kretschmar-Zimmer. In Sachsen arbeiten etwa drei Viertel der Hebammen freiberuflich. Seit 1. Juli müssen die freiberuflichen Geburtshelferinnen jedes Jahr über 6.800 Euro Versicherung zahlen – das ist eine Steigerung von neun Prozent.