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Wieder Erdbeben im Vogtland - keine Schäden

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Im Vogtland bebt wieder einmal die Erde. Seit einigen Tagen beobachten die Seismologen einen stärkeren Erdbebenschwarm. In Tschechien, etwa acht Kilometer südlich von Klingenthal, wurden bis zu 100 Erdstöße aufgezeichnet - die beiden bisher stärksten am Pfingstmontag kurz vor 20 Uhr mit 2,0 auf der Richterskala, und zwar in einer Tiefe von sieben Kilometern. Über Schäden wurde nichts bekannt. Offenbar wegen der zeitgleichen Unwetter gab es aus der Bevölkerung keine Meldungen an die Erdbebenüberwachung in Sachsen, teilte das zuständige Landesamt in Dresden am Dienstag mit.

In der Region östlich von Luby wird schon seit Längerem eine erhöhte seismische Aktivität verzeichnet. Im vergangenen Jahr erreichten während des Erdbebenschwarms von Mai bis Juni die Ereignisse eine Magnitude bis zu 3.8 auf der Richterskala. Insgesamt wurden damals über 230 Ereignisse aufgezeichnet, die eine Magnitude von 2.0 überschritten hatten.

Die Region Vogtland/Nordwestböhmen ist bekannt für ihre Schwarmbeben. Dabei treten in dichter zeitlicher Reihenfolge kleine Erdbeben im gleichen Herdgebiet auf. In den vergangenen Jahren hat sich das Auftreten von Erdbebenschwärmen in dieser Region offensichtlich erhöht. Die Ursachen dafür werden weiter untersucht.