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Wiesenbad bekommt Fördermittel für Abriss von Industriebrache

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In Thermalbad Wiesenbad verschwindet die verfallene ehemalige Baumwollspinnerei aus der Landschaft - bekannt auch als "Himmelmühle". Ein Staatssekretär vom Innenministerium in Dresden hat am Freitag einen Förderbescheid für die Abrisskosten übergeben. Mehr als 600.000 Euro steuert das Land bei. Übrig bleibt nur die unter Denkmalschutz stehende Remise. Der Rest wird begrünt.

Die "Himmelmühle" war lange Sorgenkind im Ort. Der teure Abriss ließ sich alleine nicht stemmen, und Fördergeld wurde an die Bedingung geknüpft, dass das Gebäude der Gemeinde gehört. Im 16. Jahrhundert wurde übrigens in der Himmelmühle Korn gemalen, später war sie auch Schokoladenfabrik, Frauengefängnis und Arbeiterwohnheim. Seit der Wende verfällt das Gebäude immer mehr.

Auch Annaberg-Buchholz bekommt eine Finanzspritze, in dem Falle von der EU. Für die energetische Sanierung des Rathauses gibt Brüssel 130.000 Euro dazu. Für eine Erzieherstelle gibt es noch einmal 100.000 Euro. Der Pädagoge kann sich jetzt zwei weitere Jahre um Jungen aus der Stadt kümmern.