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Wiesenburger Schloss: Stadt und Erbin unterzeichnen Kaufvertrag

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Nach 28 Jahren soll Schloss Wiesenburg noch dieses Jahr wieder der Stadt gehören. Der Kaufvertrag mit der im Westen lebenden Erbin wurde am Freitag vergangener Woche unterzeichnet; nun muss noch der Grundbucheintrag erfolgen, wie uns Bürgermeister Tino Kögler sagte. Mit dem Kauf hat die Stadt Wildenfels, zu der Wiesenburg gehört, verhindert, dass das Schloss in die Hände von Reichsbürgern gelangt.

55.000 Euro zahlt die Kommune. Die hatte das Schloss 1996 verkauft, nachdem es nach dem Krieg als Wohnhaus und später als Kindergarten genutzt wurde. Seit 2012 steht es leer. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schloss Wiesenburg im 12. Jahrhundert.

„Es gibt einen riesigen Investitionsstau“, so der Bürgermeister. „Aber noch haben wir keine zündende Idee, was aus dem denkmalgeschützten Kleinod einmal werden könnte“. Aber dann hat Kögler doch eine: Vorstellen könne man sich eine Jugendherberge in Wiesenburg. (mit rko)