Wintergewitter führt zu Unfällen und Behinderungen im Erzgebirge
Ein Wintergewitter mit kräftigen Schneeschauern hat am Montag im Erzgebirge und rund um Chemnitz zu einem Verkehrschaos geführt. Im Gebiet von Chemnitz bis etwa Hainichen machte Blitzeis Straßen unbefahrbar, auf den Autobahnen bildeten sich kilometerlange Staus. So zwischen halb und um vier gestern Nachmittag begann es heftig zu schneien, es stürmte und rund um Annaberg-Buchholz zum Beispiel zog dazu starker Nebel auf, mit Sichtweiten unter 20 Metern. Auf der Straße zwischen zwischen Steinbach und Reitzenhain ging wegen querstehener LKW nichts mehr, am Abend wurde auch der Grenzübergang wieder gesperrt. Auch zwischen Wildenthal und Johanngeorgenstadt steckten LKW fest und machten die Straße dicht. Erzgebirger, die in Chemnitz arbeiten und sich auf den Weg nachhause machten, haben uns berichtet, sie hätten Blut zu Wasser geschwitzt. Autofahren war auf dem Eispanzer nahzu unmöglich. Es gab über 50 Unfälle allein im Stadtgebiet von Chemnitz.