Winzer "heizen" Reben ein

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Vollmond über den Weinbergen und Feuer zwischen den Reben. Zum Schutz vor Nachtfrost haben die Winzer im Elbtal den Reben "eingeheizt". Mit hunderten Feuertöpfen wurden in der Nacht zum Montag in Weinböhla oder Diesbar-Seußlitz Weinbergsfeuer entzündet. Die Temperaturen lagen in den frühen Morgenstunden im Schnitt bei -3°C. 

Weil die Knospen kurz vor dem Austrieb stehen, sind die Reben besonders anfällig für Frost. Bei Minusgraden werden sie braun und fallen ab. Bereits im vergangenen Jahr sorgten Spätfröste im Elbtal bei den Winzern für Ernteeinbußen.

Mit den kontrollierten Feuern sollen mehrere tausend Reben der Sorten Bacchus, Müller-Thurgau und Muscaris geschützt werden.