Woche der offenen Unternehmen im ERZ im März
Rund 300 Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen im gesamten Erzgebirge öffnen Mitte März wieder ihre Türen für den Nachwuchs - zur Woche der offenen Unternehmen.
148 Berufsbilder und 64 Studienrichtungen: Da fällt die Auswahl nicht leicht. Für den Überblick wurden 12.000 Broschüren mit allen Angeboten gedruckt, die an den Oberschulen und Gymnasien im Erzgebirgskreis und in angrenzenden Orten im Landkreis Zwickau und Mittelsachsen verteilt werden. Unter www.berufsorientierung-erzgebirge.de kann man auch online im Heft blättern.
„Das Angebot an interessanten Terminen ist flächendeckend für das Erzgebirge sehr groß. Deshalb empfehlen wir, dass sich die jungen Leute mehrere Wunschtermine aus unterschiedlichen Berufsbildern aussuchen. Denn nur, wer in verschiedenen Berufen geschnuppert hat, kann schließlich die richtige Entscheidung für eine bestimmte spätere Ausbildung treffen“, so Ralf Zimmermann, Geschäftsbereichsleiter Berufs- und Studienorientierung bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.
Bis spätestens Anfang Februar geben die Jugendlichen das Blatt mit den Terminwünschen in der Schule ab, die dann diese gebündelt in eine Datenbank eintragen Danach erfolgt die Abstimmung und Koordinierung der Termine zwischen Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und den einzelnen Unternehmen. Am 4. März 2022 erhalten dann die Schulen die Buchungsbestätigungen.
„Da vieles in der Berufsorientierung in letzter Zeit pandemiebedingt nur begrenzt möglich war, ist die Aktionswoche besonders wichtig. Die jungen Leute müssen in die Wirtschaft reingehen, das Arbeitsumfeld kennenlernen. Gern sind bei den Terminen auch die Eltern oder auch Großeltern gesehen, die die jungen Leute auf dem Weg zur Berufswahl begleiten“, betont Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.
Die Woche der offenen Unternehmen ist eine freiwillige Veranstaltung und zeigt die Initiative der Schüler. Sollte die Veranstaltung coronabedingt im März nicht durchgeführt werden können, wird wie im vergangenen Jahr eine Eins-zu-eins-Übertragung in den Juni angestrebt.