Zuflüsse der Talsperre Sosa werden vom Landesumweltamt untersucht
An der Talsperre Sosa bei Eibenstock sind derzeit Fachleute vom Landesumweltamt sowie Forscher der TU Dresden unterwegs. Sie wollen die Ursachen für sinkende Wasserqualität an den Zuflüssen der Talsperren im Erzgebirge herausfinden.
An acht Messstellen entlang der Kleinen Bockau und dem Neudecker Bach werden bis 2026 Boden, Grund- und Oberflächenwasser genau beobachtet. Sensoren erfassen u.a. die Temperatur und den Wassergehalt im Boden. Außerdem werden die Abflussmenge und die chemische Beschaffenheit der Bäche genaustens überwacht.
Seit gut 30 Jahren steigt die Konzentration von Kohlenstoffverbindungen stetig an, hieß es. Dadurch färbt sich das Wasser braun und riecht schlecht. Solche Verbindungen sind nicht gesundheitsschädlich, müssen aber teuer aus dem Trinkwasser herausgefiltert werden.