++ EIL ++

Zustimmung für Integrati­onsgesetz

Zuletzt aktualisiert:

Sachsens Integra­ti­ons­mi­nis­terin Petra Köpping (SPD) hat die Einigung der Koali­tion auf ein Integra­ti­ons­ge­setz als Bekenntnis der Bundes­re­gie­rung zur Einwan­de­rung gewür­digt. „Das ist ein notwen­diger Schritt und ein Meilen­stein“, sagte sie am Donnerstag in Dresden. Jetzt müsse der Bund schnell dafür sorgen, dass es ein ausrei­chend großes Angebot an Integra­ti­ons­kursen gibt. Beson­ders wichtig sei die Entschei­dung, Asylsu­chenden mit guter Bleibe­per­spek­tive und vielen Gedul­deten eine Ausbil­dung und den Zugang zum Arbeits­markt zu ermög­li­chen. Ähnlich äußerte sich der sächsi­sche Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig (SPD): „Die gesamte Bundes­re­gie­rung hat nun erkannt, dass wir die Hürden für Geflüch­tete in der Ausbil­dung und auf dem Arbeits­markt wegräumen müssen. Die Betrof­fenen erhielten nun automa­tisch eine Duldung für die Gesamt­dauer der Ausbil­dung. Das biete Rechts­si­cher­heit, so Dulig. (dpa)