Zwönitzer Schüler im Funkkontakt mit der ISS
Am Matthes-Enderlein-Gymnasium in Zwönitz war der erste Schultag ein anstrengender Tag. Vor allem für die Jungen und Mädchen, die in der Arbeitsgemeinschaft der Amateurfunker mitmachen. Die AG hatte gleich zum Start ins neue Schuljahr einen Projekttag und wollte am Montagnachmittag einen Funkkontakt zur Raumstation ISS aufbauen und dort mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst sprechen. Die Anspannung in der Aula des Zwönitzer Gymnasiums war förmlich greifbar. Monatelang hatten sich die Schüler auf diesen Tag vorbereitet, der Termin von der NASA kam äußerst kurzfristig. Es war kurz vor 16 Uhr, als die Raumstation über Deutschland auftauchte. Der Funkkontakt war da, die Schüler konnten Alexander Gerst hören. Umgekehrt gab es aber leider ein Problem. Die Schüler konnten nicht mit dem Astronauten sprechen. Nach elf Minuten war die ISS aus dem Funkbereich geflogen und die Enttäuschung groß. Wie sich herausstellte, haben die Schüler des Zwönitzer Gymnasiums alles richtig gemacht. Der Fehler lag auf der Raumstation. Es gab offensichtlich ein Kommunikationsproblem. Am Abend starteten die Schüler einen zweiten Versuch, doch auch der verlief ohne Erfolg. Die Hobbyfunker aus Zwönitz hoffen jetzt auf einen neuen Termin. Ein bisschen Zeit bleibt ja noch, denn Alexander Gerst bleibt ja auch noch eine Weile im All.