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Reitzenhain: Chef verhinderte Gang ins Gefängnis von Mitarbeiter
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In letzter Minute ist ein Slowake dem Gefängnis davongekommen. Der 63-Jährige war am Grenzübergang Reitzenhain von Bundespolizisten kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen sexueller Belästigung vorlag – herausgegeben von der Staatsanwaltschaft Görlitz. Die offene Geldstrafe von 2.231 Euro konnte er nicht zahlen – aber sein Chef. Er brachte die erforderliche Summe auf. Dann durfte der LKW-Fahrer weiterreisen.
Haftbefehle vollstreckt wurden auch bei einem Deutschen, einem Slowaken und einem Ungar. Sie waren u.a. wegen Diebstahl und Verstoß gegen das Waffengesetz gesucht worden. Alle drei zahlten die Strafe ab und durften dann ihre Reise fortsetzen.
